Ich habe im März mein eigenes Unternehmen gegründet und im Zuge des Generierungsprozesses einige interessante Erfahrungen gemacht: nicht dass es ewig dauert (Durchlaufzeit 1 Monat+ bis man seine Tätigkeit aufnehmen kann), man wird binnen kurzer Zeit mit Angeboten etc. von Dritten bombardiert. Da frage mich echt woher kommt das, dass meine Daten von einer behördlichen Stelle für Akquise nach außen gegeben werden. Ich weiß zwar dass es laut DSG erlaubt ist Kalt-Akquise bei Firmenkunden zu betreiben dennoch bin ich einigermaßen schockiert, dass von einer Behörde einfach so rigoros Datensätze an Firmen weiter gereicht werden.

Einem Zufall ist es zu verdanken, dass ich genau weiß welche Behörde das ist. Da jede der Behörden die im Gründungsverfahren beteiligt waren, meine akademischen Titel in einer anderen falschen Reihen folge aufzeichneten, weiß ich genau welche Behörde das Datenleck ist: nämlich die Bezirkshauptmannschaft.

Und folgende Firmen haben die Daten erhalten und haben sich umgehend bei mir gemeldet:

  • KSV 1870
  • Metro
  • Volksbank
  • Erste Bank
  • Wiener Städtische Versicherung
  • GIS

Die GIS klappert jetzt anscheinend auch alle neuen Firmensitze ab um mit dem Argument „jeder Computer mit Internetanschluss ist ein Empfanggerät“ hier auch nochmals Gebühren zu kassieren. In meinem Fall da Wohnsitz und Firmensitz ident sind, wollten sie zwei mal kassieren.

Update:

  • druck.at
  • c&c pfeider
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