Erich Holzbauer

If you would create something, you must be something. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

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Über den Karl-Kantner-Steig auf die Rax

Am Wochenende war ich seit langem mal nicht mit dem Bike sondern wie seinerseits zu Fuß im Bergland unterwegs. Es ging auf die Rax, genauer gesagt auf den höchsten Punkt, die Heukuppe. Ausgangspunkt war nicht die Bergstation der Seilbahn, sondern die Preiner Gscheid auf ca. 1000 Meter Sehhöhe. Was dann rechnerisch einen Aufstieg von weiteren 1000 Metern als Aufgabe mit sich brachte. Es gibt im Rax-Gebiete einige schöne und einfache Klettersteige die problemlos von jedermann bewältigt werden können.

Mein Wahl viel auf den Karl-Kantner-Steig. Der ist relativ einfach zu klettern und befindet sich entlang eine Geröllschneise. Hier ein paar Impressionen vom Aufstieg:

Aufstieg:
2:20 Stunden
6,76 km

Abstieg:
1:05 Stunden
5,28 km

Datenschutz bei Firmengründung (=Fehlanzeige)

Ich habe im März mein eigenes Unternehmen gegründet und im Zuge des Generierungsprozesses einige interessante Erfahrungen gemacht: nicht dass es ewig dauert (Durchlaufzeit 1 Monat+ bis man seine Tätigkeit aufnehmen kann), man wird binnen kurzer Zeit mit Angeboten etc. von Dritten bombardiert. Da frage mich echt woher kommt das, dass meine Daten von einer behördlichen Stelle für Akquise nach außen gegeben werden. Ich weiß zwar dass es laut DSG erlaubt ist Kalt-Akquise bei Firmenkunden zu betreiben dennoch bin ich einigermaßen schockiert, dass von einer Behörde einfach so rigoros Datensätze an Firmen weiter gereicht werden.

Einem Zufall ist es zu verdanken, dass ich genau weiß welche Behörde das ist. Da jede der Behörden die im Gründungsverfahren beteiligt waren, meine akademischen Titel in einer anderen falschen Reihen folge aufzeichneten, weiß ich genau welche Behörde das Datenleck ist: nämlich die Bezirkshauptmannschaft.

Und folgende Firmen haben die Daten erhalten und haben sich umgehend bei mir gemeldet:

  • KSV 1870
  • Metro
  • Volksbank
  • Erste Bank
  • Wiener Städtische Versicherung
  • GIS

Die GIS klappert jetzt anscheinend auch alle neuen Firmensitze ab um mit dem Argument „jeder Computer mit Internetanschluss ist ein Empfanggerät“ hier auch nochmals Gebühren zu kassieren. In meinem Fall da Wohnsitz und Firmensitz ident sind, wollten sie zwei mal kassieren.

Update:

  • druck.at
  • c&c pfeider

2 Tages Biketour mit Übernachtung am Berg

Nach unzähligen Tagestouren hab ich mir für den Sommer mal ein neues Abenteuer raus gesucht: 2 Tages Radtour inklusive Biwaken am Berg. Ich war wieder einmal in der Region Rund um den Hochwechsel unterwegs und der Plan war irgendwo nahe Gipfel zu übernachten. Kleiner Hinweis dazu: es ist von jedem Bundesland einzeln geregelt ob im Ödland (= Land oberhalb Baumgrenze) frei übernachtet werden kann. In den meisten ist es allerdings verboten und nur als Not-Maßnahme erlaubt.

Trotz Hochsommer im Tal mit über 30 Graden, war es am Berg richtig kalt – besonders am Morgen vor dem Sonnenaufgang. Dafür entschädigt dieser Moment für das nächtliche Bibbern im Schlafsack:

Noch ein paar Impressionen von Natur und Schlafplatz:

Digitales lernen – ein Selbstversuch

Schon fast das erste Semester hab ich rum, Zeit um einmal die letzten Wochen Revue passieren zu lassen und zu berichten wie es mir dabei ergangen ist mein Studium möglichst digital abzuwickeln. Das soll bedeuten, dass ich nicht mit einem vollen Ordner jeden Tag zur Uni laufe und sich bei mir nicht die Ausdrucke häufen, sondern dass ich möglichst viel des Alltags allein mit digitalen Geräten und passender Software bewältigt habe.

Bild-digitales-Lernen

Erstmal zur Ausstattung: Als Hauptarbeitsgerät dient ein 13′ Macbook Pro sowie als spezielles Lesegerät ein iPad Mini. Das iPad Mini hab ich mir deshalb noch zusätzlich angeschafft weil ich zum Lesen ein eigenes Gerät haben wollte da MacBook am Schoß auf Dauer doch recht warm wird. Dazu schon einmal ein erstes positives Fazit: iPad Mini ist absolut dafür prädestiniert als E-Reader benutzt zu werden. Man kann es bequem mit einer Hand halten und auch die Bildschirmqualität ist ausreichend um nicht an Augenkrebs zu Grunde zu gehen.

Nun zu den Apps und Diensten die ich nutze:
Dropbox
Damit werden die ganzen Scripten und Unterlagen abgelegt und über alle Gerät synchron gehalten. Funktioniert einwandfrei – unvorstellbar wie ich das vor Dropbox hin bekommen habe. Einziges Manko ist, dass ich für Gruppenarbeiten immer nur einzelne Ordner für andere Personen freigaben kann. Mittlerweile hab ich jetzt in meinem Root Dropbox Ordner zig gesharte von diversen Gruppenarbeiten. Das könnten man besser strukturieren. Auch mit den Freigaben klappt es nicht immer, sodass der Abstimmungsprozess bis alle Personen Zugriff auf den Folder haben etwas dauert.

Google Drive
Drive benutze ich nicht um Daten zu verwalten sondern nur die Docs Funktion um gemeinsam mit Kollegen an Dokumenten zu arbeiten. Das funktioniert bis auf einige Schwierigkeiten bei der Share Funktion auch immer ganz gut. Der Export auf .doc ist mit Vorsicht zu genießen!

iBooks
Standard-Reader Software auf Apple Tablet. Da ich mit Kindle und anderen Readern nicht gut klar kam mir PDFs auf das Gerät zu laden, bin ich bei iBooks geblieben. Hier funktioniert das einfach über die Synchronisation mit iTunes. Als Lesegerät ist wie gesagt das iPad mini sehr gut geeignet. Ich hab ganze Bücher so durch gearbeitet und kann es nur empfehlen. Manko ist die fehlende Flexibilität von iOS dass man nicht ein PDF aus seiner Dropbox in iBooks öffnen kann. So etwas funktioniert auf einem Android Tablet viel besser.

Evernote
Evernote hat auch den riesen Vorteil dass es eine gute Synchronisation über alle Plattformen anbietet. So habe ich meine Daten und Notizen immer bei der Hand. Die App benutze ich hauptsächlich zum Mitschreiben und Recherchieren bzw. Dokumentieren von Recherchen. Hier ist das größte Manko die Formatierungen von einzelnen Notizen – kosten mich immer wieder Nerven. Ein normales Word Dokument ist nicht so störrisch wie der Evernote Editor.

Adober Reader
Den Adobe Reader benutze ich vorwiegend direkt in der Vorlesung selbst um direkt zu den Folien Notizen zu machen. Funktioniert rein technisch ganz gut, aber ich muss ehrlich zugeben ein ausgedruckter Foliensatz mit handschriftlichen Notizen daneben ist um einiges übersichtlicher.


Lernen digital

Lesen und Lernen funktioniert gut mit dem iPad mini sofern man die Unterlagen im richtigen Format zu Hand hat. Rechnungen und andere Dinge die mehr Platz auf dem Papier benötigen sind allerdings nicht geeignet. Rechnen ist generell ein Feld für das ich noch keine vernünftige App gefunden hab (und nein eine Taschenrechner App ist nicht ausreichend, ich will die Rechnungswege anschreiben können).


Mitschreiben digital

Funktioniert direkt in den Folien mit dem Adobe Reader ganz gut wobei hier die nachträgliche Wiederaufnahme schwierig ist. Hier müsste es auch bessere Tools geben die gemachte Notizen besser formatieren. Evernote ist eigentlich dafür gemacht worden und funktioniert rein textuell ganz gut. Was ich mir hier wünschen würde, wenn ich schon ein digitales Gerät in der Hand habe, dass ich auch einfach mal ein Audio oder ein Bild dazu geben kann. Das ist nämlich so nicht ohne Weiteres möglich.


Recherchieren und ausarbeiten

Das Recherchieren findet im Browser statt und man kopiert Ergebnisse dann in zb. Evernote. Ist nicht viel anders als ich das schon vor 10 Jahren so mit Word gemacht habe. Auch hier sind bequemere Wege denkbar, dass Bookmarks schöner in Evernote gebracht werden könne. Das geht zwar mit dem Clipper aber dann hab ich wieder nur die Hälfte Infos dabei die ich aber für Literaturangaben brauche. Es gibt zwar eigene Webdienste aus dem universitären Umfeld die bibliografische Angabe extrahieren und Verzeichnisse automatisch setzen können, jedoch sind diese für einen Laien nicht benutzbar.


Die optimale Uni/Studenten App

Mein Fazit ist durchwegs positiv, allerdings gibt es für spezielle Anwendungsfälle noch immer nicht das richtige Tool zu Hand und man muss sich die verfügbaren Apps für seine Zwecke verbiegen. Skripten im Dateisystem verwalten funktioniert schon jetzt einwandfrei. An Freigabe-Prozessen von Dateien und Dokumenten müsste noch geschraubt werden damit diese 1) einfach wie möglich sind, 2) keine Einstiegshürde haben und 3) Feedback liefern ob es Probleme gibt bzw. ob User doch nicht Zugreifen können. Also auch bei Kollaboration-Systemen hat die App Welt bereits einiges zu bieten.

Das größte Manko sind allerdings Apps die mich direkt in der Vorlesung unterstützen Aufzeichnungen zu machen. Hier ist man noch sehr auf seinen Erfindungsreichtum angewiesen wie man manche Dinge mit diversen Apps hinbekommt.

Auch fehlt mir der Überbau zwischen den ganzen verschiedenen Diensten. Ich als heavy User komme einigermaßen damit klar, aber ich merke bei einigen Kollegen dass eine Google Doc Freigabe nicht das normalste der Welt ist. Im großen und ganzen hält mir aber schon alleine Google einen Großteil der Dienste bereit die ich für die Organisation so brauche: Drive, Docs, Gmail, Calendar, Tasks, Books, Scholar… Was ich mir jetzt noch wünschen würde: einen Überbau für die Zielgruppe Schüler & Studenten.

MTB Hausrunde Hochwechsel

Als am Land aufgewachsener jetzt Exil-Wiener zieht es einem regelmäßig zurück in die alte Heimat um Energie zu tanken. Nützlich verbunden mit sportlicher Betätigung macht das gleich noch mehr Sinn. Aus diesem Grund radel ich jetzt schon seit gut einem Jahr regelmäßig mit dem MTB auf den Hochwechsel als Haus- und Hofrunde. Die Route im Detail: http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.89003.html

Und Teile davon als Video der Downhill Passage:

Freizeitfilmen

Mountainbiken ist einfach einer der geilsten Outdoor-Sportarten ever. Noch cooler wird es wenn man sich selbst oder seine Umgebung beim Ausüben filmt. Im Netz findet man unzählige semi- oder voll-professionelle Kurzvideos zu dieser Sportart und ich hab beschlossen dazu noch einige von meinen Ausflügen hinzuzufügen. Das Equipment meiner Wahl ist eine GoPro HD Hero2 und folgend das erste entstandene Video:

Die Strecke ist ein Teil respektive nur die Downhill-Passage des Schlossberg XC.

Job: 1 Jahr beim Fernsehen – ein Fazit

Heute genau vor 1 Jahr habe ich bei der österreichischen Vermarktertochter der ProSiebenSAT.1 Gruppe als Business Dev Manager zu arbeiten begonnen. Nach Jahren auf der Agenturseite eine ganz neue Erfahrung und ein lehrreiches Jahr. Ein Blick zurück in Zahlen:

Präsentation gebaut: 0
Präsentation gehalten: 0
Events besucht: 2
Besuche in der Konzernzentrale: 1
Dokumente verfasst: ca. 15
Anrufe getätigt: unzählige
davon hat der Angerufenen nicht geantwortet: 50%
Anzahl AT Kollegen mit den ich zusammen gearbeitet habe: ca. 15
Anzahl DE Kollegen mit den ich zusammen gearbeitet habe: ca. 50
Anzahl CH Kollegen mit den ich zusammen gearbeitet habe: 1
Websites gerelauncht: 5

Vorsätze

Jaja, Vorsätze macht man sich jedes Jahr in den Tagen des Wechsels wenn man schön behütet an einem Klischee-Lebenszyklus fest hält. Es werden Vorsätze gefasst die wahrscheinlich schon im ersten Monat wieder vergessen wurden oder zumindest an Umsetzung-Euphorie eingebüßt haben. Machte ich bis dato nie, aber heuer ist es mal soweit. Mag sein dass das am immer weiter fortschreitenden Alter liegt oder dass ich mich mehr und mehr einem Klischee Zyklus anpassen – fehlt nur noch dass ich einen Sommerurlaub auf den Malediven buche.

Mein einziger und wichtigster Vorsatz ist mit Altlasten abzuschließen und diese hinter mir zu lassen. Ich glaube das ist ein guter Vorsatz der aber auch einiges an Einsatz und Überwindung benötigt. We will see…

Alles gute für euer Jahr und eure Vorsätze!

Geschenk an mich selbst: Zeit

Geburtstage sind immer eine Zeit zu reflektieren und sich darüber Gedanken zu machen, was man im vergangenen Jahr alles erreicht oder eben nicht erreicht hat. Die Reflektion fällt bei mir in diesem Jahr eigentlich recht kurz: vieles bleibt unverwirklicht und manches hat sich ja wirklich verbessert.

Die wichtigsten Wünsche schreibt man zu Weihnachten auf einen Zettel, den man nach Weihnachten wieder hervor holt.

Dieses Zitat – oder eben nur der Sinn dahinter – hat mich seit meiner Literatur-Runde in der Gymnasial-zeit sehr fasziniert. Die wichtigsten und bedeutsamsten Geschenke kann man sich nur selbst erfüllen, so meine damalige Interpretation. 2 Jahre Urlaubsverzicht habe ich vor Kurzem in ein Stückchen motorisierte Freiheit eingetauscht:

suzuki_gsxr_600_k8_blau2

Aber was hilft das tollste Motorrad, die tollste Freizeitbeschäftigung wenn die Zeit fehlt ihr nach zu gehen. Deshalb: Was ich mir schon für diesen Sommer vor genommen hab, aber noch nicht so wirklich realisieren konnte, ist mehr bewusste Zeit für Privatleben zu haben. Danke!

Gutschein für ein „Pickerl“

Nicht nur Auto-fahren ist teuer sondern auch Auto-Instandhaltung. Da freut man sich umso mehr wenn man von seinem sorgenden Auto-Hersteller ein ganzes Paket Gutscheine erhält. Darunter ein Gutschein für das „Pickerl“, wenn man ein Service gleichzeitig machen lässt. Der ideale Fall trat bei mir vor Kurzem ein und ich wollte nachdem mir der Kundenbetreuer die saftige Rechnung präsentierte meinen Gutschein prompt einlösen.

„Müss ma mal in der Zentrale nachfragen“, war die erste Antwort. Nachdem man mich mal eine halbe Stunde blöd herumstehen lies kommt eine Büroangestellte zu mir und hat schon ein leichtes Grinsen im Gesicht: „Wissens für was der Gutschein is (…) der gilt nur für die Überprüfungs-Plakete“. Na toll, ich bekomm‘ ernsthaft von einem Multi-Millionen Konzern einen Gutschein für läppische 1,20€ – den so viel kostet das „Pickerl“ nun mal. Die §57 Überprüfung hab ich natürlich in vollem Umfang zahlen müssen. Rechtlich in ist die Sache ja in Ordnung, aber ich bin sicher nicht der einzige der sich bei so einer Aktion etwas vera…. vor kommt.

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